Elektrotechnik in “Meisterhand”

Als ein Elektro-Meisterbetrieb wollen wir Ihnen in diesem Blog-Beitrag den Titel Meister und besonders den Elektrotechnikermeister näher bringen.

Der Meister – ein angesehener Beruf

Meister sein bedeutet, Fachwissen zu haben, es an andere weiter geben zu können, Kundenwünsche erfüllen, neue Projekte planen und entwickeln.
Wer diese Aufgaben und noch viele weitere in seinem Arbeitsalltag “meistern” will, sollte sich für den Besuch einer Meisterschule entscheiden.

Der Weg zum Elektrotechnikermeister

Nicht die Übung macht den Meister, sondern die abgeschlossene Meisterprüfung!

Daher entscheiden sich viele Elektroniker-Gesellen (-innen) nach Ihrer Ausbildung für eine Weiterbildung zum Elektrotechnikermeister.

Voraussetzung für den Besuch der Meisterschule ist eine bestandene Gesellenprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf des Elektro-Handwerks. Wer den Elektro-Gesellenbrief nicht vorweisen kann, jedoch eine andere abgeschlossene Berufsausbildung und eine mehrjährige Berufserfahrung im Elektro-Handwerk vorzeigen kann, wird ebenfalls zugelassen.

Der Meisterkurs wird von den jeweiligen Handwerkskammern veranstaltet und in Voll- oder Teilzeit durchgeführt. Die Dauer des Kurses in Teilzeit liegt bei 2 bis 2,5 Jahren. In Vollzeit ist die Weiterbildung zwischen 7 und 12 Monaten zu schaffen.

Vor Beginn muss sich der Meister-Schüler für einen dieser drei Schwerpunkte entscheiden:

  • Energie- und Gebäudetechnik (z. B. Kälte- und Klimaanlagen, Beleuchtungs-, Erdungs- und Blitzschutzanlagen)
  • Kommunikations- und Sicherheitstechnik (z. B. Telekommunikations-, Gefahrenmelde- und Datenübertragungstechnik)
  • Systemelektronik (z. B. Systemintegration, Labor-, Medizin-, Prüf- und Antriebstechnik)

Die Ausbildung ist sehr umfangreich, denn der zukünftige Meister soll für alle Situationen im Elektrohandwerk vorbereitet werden. Die erlernten theoretischen und praktischen Kenntnisse aus der Berufsausbildung werden grundlegend vertieft und auf den neuesten Stand gebracht. Ebenso wird die Zulassung zum Ausbilder erlangt. Weiter werden Betriebswirtschaft, Personalführung und -entwicklung gelehrt.

Vier Prüfungen sind zu absolvieren:

Elektrotechnikermeister

Elektrotechnikermeister – was nun?

Führungskraft: In Elektrounternehmen werden dringend Elektromeister gesucht:
die Führungskräfte unterstützen und selbst eine Abteilung oder ein Projekt leiten.
Dabei sind es die möglichen Tätigkeiten, wie Personalplanung, Ausbildung, Leitung der Fachkräfte, Aufmaßerstellung, Koordination der Arbeitsabläufe, Kundenberatung, Auftragsabwicklung oder die Ausführung von Arbeiten, die besonderes Fachwissen voraussetzen.

Selbstständigkeit: Das in der Meisterschule erlernte Wissen im Bereich  Betriebsführung und -organisation, sowie die Zulassung zur Ausbildung von Lehrlingen, ermöglicht es dem Absolventen einen eigenen Betrieb zu eröffnen oder zu übernehmen.

Studium: Mit einem Meistertitel erlangt man ohne klassisches Abitur die Zulassung zu Studiengängen an einer Fachhochschule oder an einer Universität.

Wir sagen ja zum Meister!

Als Meister steht man für Qualität und überzeugt mit Fachwissen und praktischem Können. Genau das braucht das Handwerk und so sagen auch wir Ja zum Meister.

Viele Handwerksbetriebe haben volle Auftragsbücher – so ist es auch in unserem Betrieb. Daher sind wir auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern, die uns helfen, alle Arbeiten in gewohnter Spitzenqualität auszuführen.

Fühlen Sie sich angesprochen? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und Bewerbung an Barbara Ramsauer, gerne auch per Mail an: b.ramsauer@ramsauer-elektro.de

 

Sicherheitsbeleuchtung – Retter aus der Dunkelheit

Um Ihnen einen Tätigkeitsbereich aus dem großen Feld der Sicherheitstechnik, ausgeführt durch Elektro-Netzwerk Ramsauer, näher zu bringen, erklären wir in diesem Beitrag die Funktion und den daraus resultierenden Nutzen einer Sicherheitsbeleuchtung. Nicht nur unser Kunde, auch wir als ausführende Firma und  unsere Mitarbeiter müssen sich mit diesen Bereich der Sicherheitstechnik regelmäßig auseinandersetzen.


Sicherheitsbeleuchtung Piktogramm

 

Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in einem Ihnen fremden, öffentlichen Gebäude und der Strom und somit auch die Beleuchtung fallen aus. Wie finden Sie jetzt einen sicheren Ausgang aus dem Gebäude?

Ihr Retter in dieser Situation ist eine Sicherheitsbeleuchtung!

Was ist eine Sicherheitsbeleuchtung?

Eine Sicherheitsbeleuchtung (SIBEL) ist die Beleuchtung, die sich einschaltet sobald die künstliche Beleuchtung bei einem Ausfall der Stromversorgung nicht mehr funktioniert. Nach der DIN EN 1838 ist eine SIBEL erforderlich, damit Menschen Ihren momentanen Standort und das Gebäude in dem sie sich befinden ohne Panik und sicher verlassen können.

Erkennbar ist eine Sicherheitsbeleuchtung durch Ihre Piktogramme, die den Rettungsweg kennzeichnen oder durch eine Kennzeichnung an der Leuchte selbst.

Ziele einer Sicherheitsbeleuchtung sind:
  • Gewährleistung eines gefahrlosen Verlassens des Gebäudes bei Ausfall der allgemeinen Stromversorgung
  • Gefahrloses Auffinden von Rettungswegen
  • Helfen Brandbekämpfungs- und Sicherheitseinrichtungen zu finden
  • Sicheres Beenden von nötigen Tätigkeiten an einem Arbeitplatz
  • Vermeidung von Panik

 Varianten einer SIBEL

Sicherheitsbeleuchtung

 

Stromversorgung durch Einzelanlagen oder Zentralbatterieanlagen

Da die Stromversorgung einer Sicherheitsbeleuchtung unabhängig vom normalen Stromnetz geführt wird, muss für die SIBEL eine geeignete Stromversorgung gefunden werden. Unterschieden wird zwischen folgenden Möglichkeiten:

⇒ Einzelbatterieanlagen:
Ein eingebauter Akku versorgt jede einzelne Leuchte bei einem Netzausfall mit Strom.

Vorteile:

  • Störungen an einer Leuchte beeinflussen nicht das gesamte System
  • Leuchten funktionieren selbstständig
  • Kein Raum für SIBEL-Anlage wird benötigt
  • Keine merkbare Umschaltzeit bei Ausfall der normalen Stromversorgung

⇒ Zentralbatterieanlagen:
Eine Sicherheitsbeleuchtungsanlage versorgt durch zentrale Batterien alle Sicherheitsleuchten.

Vorteile:

  • Einfachere Überwachung, Wartung und Tausch der Batterien
  • Längere Nennbetriebsdauer
  • Batterien für gesamt SIBEL-Anlage in einem Raum
  • Für Außenanlagen geeignet (temperaturunabhängig)

 

Laut DIN EN 1838 müssen hier Sicherheitsbeleuchtungen angebracht werden:

  • In der Nähe jeder Erste-Hilfe-Stelle
  • Außerhalb und in der Nähe jedes Ausgangs
  • Bei jeder Richtungsänderung und Kreuzung von Fluren
  • An jeder im Notfall zu benutzenden Ausgangstür
  • In der Nähe von Treppen, um jede Antrittsstufe zu beleuchten

Wir sind Baumpate!

Unter dem Motto: “Ein Sicherheitslichtgerät – ein Baum” pflanzt unser Hersteller und Lieferant Gessler für jedes verkaufte Sicherheitslichtgerät einen Baum. Die Idee von Gessler finden wir bemerkenswert.

Zertifikat Baumpate

Fazit

Sie sehen, hinter diesen kleinen grünen Männchen stehen Schutzziele und Vorschriften vereint mit neustester Technik. Vielleicht befinden Sie sich gerade in einem öffentlichen Gebäude und die Sicherheitsbeleuchtung wurde von der Firma Ramsauer gebaut und fachmännisch in Betrieb genommen. :)

Aus dem Bereich der Sicherheitstechnik gibt es bereits folgende Beiträge:
Wie funktioniert:
… eine RWA-Steuerung?
… eine Brandmeldeanlage?
… eine Fluchttürsteuerung?
… eine Türfeststellanlage?

Praktikum machen – Ausbildungsplatz sichern

In unserem heutigen Blogbeitrag dreht sich alles um das Thema Praktikum.
Besonders empfehlen wir natürlich ein Praktikum im Beruf “Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik”, das bei der Firma Ramsauer absolviert werden kann :) ist doch klar, oder?


Ferienzeit = Praktikazeit

Du bist ein Schüler oder eine Schülerin in der 8./9. oder 10. Klasse und auf der Suche nach dem richtigen Beruf?  Dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt der Antwort dieser Frage nachzugehen, denn die Sommerferien stehen vor der Tür!

Ein Praktikum zu absolvieren, egal ob in der Ferienzeit oder als Berufsorientierung während der Schulzeit, ist eine sinnvolle Sache. Es bietet dir die Chance, neue Erfahrungen zu machen und die eigenen Stärken und Schwächen kennen zu lernen. Nebenbei kannst du noch berufliche Kontakte knüpfen, die dir in deiner späteren beruflichen Laufbahn nützlich sein können.


Welche Vorteile bringt ein Praktikum?

 Für dich als Schüler ist ein Praktikum die perfekte Chance erste Praxiserfahrungen zu sammeln und nebenbei zukünftigen Arbeitgebern zu beweisen, dass man nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch etwas drauf hat.

Hattest du schon die Gelegenheiten, berufliche Kontakte zu knüpfen, die für das nötige “Vitamin B” im Berufsleben sorgen? Diese Lücke kannst du mit Praktika füllen. Denn durch die Mitarbeit in Unternehmen lernst du Personen kennen, die dir später helfen können, die “Karriere-Leiter hochzuklettern”.

Durch das Absolvieren von Praktika kannst du auch mit deiner Bewerbung glänzen. Viele Praktika zeigen deine Entschlossenheit den richtigen Beruf für dich selbst finden zu wollen.

Falls du dir deiner Stärken und Schwächen noch nicht bewusst bist, kannst du dich mit den Herausforderungen, die dich in einem Praktikum erwarten, selbst testen.

Als Arbeitgeber setzen wir als Entscheidungsgrundlage bei der Ausbildungsplatz-Vergabe ein Praktikum in unserem Betrieb voraus. Damit machen wir uns ein Bild von deiner Leistung. Auch für dich als Bewerber kann sich dadurch die Frage beantworten “Ist das der richtige Beruf und das richtige Unternehmen für mich?”


Praktikum bei Elektro-Netzwerk Ramsauer

Das Unternehmen Elektro-Netzwerk Ramsauer ist nicht nur ein Ausbildungsbetrieb, hier kannst du auch ein Praktikum als Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik absolvieren. Von handwerklichen bis prüfenden Tätigkeiten ist in diesem Beruf alles dabei. Etwas praktisches Geschick und gute Noten in Mathematik und Physik erleichtern Dir den Einstieg.

Gemeinsam mit unserem Team arbeitest du auf Baustellen im Raum München, Freising und Landshut. Wir sind bemüht dir in dieser Zeit verschiedene Tätigkeiten und Baustellen zu zeigen. Du wirst neben der Elektroinstallation auch die Netzwerktechnik und die Arbeit in der Sicherheitstechnik kennen lernen. So erhältst du einen guten Einblick in das Berufsbild des Elektronikers.

Zeig uns was du kannst! Wir freuen uns auf deine Bewerbung!


Passend zur kürzlich stattgefundenen Fußball-Weltmeisterschaft kannst du in diesem Video sehen, wie wichtig der Beruf des Elektronikers ist!

Haben wir dein Interesse geweckt? Dann sichere deine Entscheidung.

Schau auf unserer Facebook-Seite, oder schicke eine Mail an b.ramsauer@ramsauer-elektro.de. Telefonisch erreichst du uns unter Tel. 08742 / 967 99 16

Barbara Ramsauer ist deine “Schaltstelle” und beantwortet dir deine Fragen.


Weitere Beiträge zum Thema Ausbildung bei Ramsauer lesen Sie unter:

Azubiprojekt  gestartet  
Eine Ausbildung im Handwerk – ein Praktikum zeigt dir den Weg          
Dreimal Daumen hoch
Endlich Junggeselle!

Azubis lernen “Knigge”
Berufsorientierung bei Ramsauer
Der Schritt ins Arbeitsleben
Eine junge Frau im Männerberuf
Starte durch als Elektroniker/in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik
Vom Azubi zur Elektro Fachkraft
Praktikum machen – Ausbildungsplatz sichern

 

Wie viele Steckdosen braucht mein Haus?

Sie planen einen Neubau für sich und Ihre Familie? Dann stellt sich Ihnen die Frage:
Wie viele Steckdosen braucht mein Haus?

Steckdosen

Steckdosen – die wichtigste Grundlage für modernen Komfort

Aus dem heutigen Alltag ist Strom nicht mehr weg zu denken. Nur noch wenige Gegenstände funktionieren ohne Strom. Die moderne Gebäudeautomatisierung zeigt uns vielfältige Möglichkeiten auf, daher sollten Sie bei der Planung Ihres Eigenheimes die richtige Anzahl der Stromanschlüsse beachten. Dabei können Sie sich an vier Faktoren orientieren:

  • den Bedürfnissen des Bewohners
  • der späteren Raumeinteilung
  • der Funktion des Raumes
  • der Raumgröße

Ausstattungswerte nach RAL-RG 678

Einen Leitfaden zu Ihren geplanten Ausstattungen erhalten Sie in folgender Liste: Ausstattungswerte nach RAL-RG 678

  •  Ausstattungswert 1 Stern *
    Hier werden nur die Anforderungen an den heutigen Mindestbestand an Steckdosen laut der DIN 18015-2 abgedeckt. Lediglich die Grundbedürfnisse an die Elektroinstallation werden hier eingeplant.
  •  Ausstattungswert 2 Sterne **
    Diese Standardausstattung ist für alle Benutzer von Vorteil, die alle üblichen Elektrogeräte nutzen wollen und keine zusätzlichen Anschlüsse für Netzwerk oder Telefon in Räumen wie z.B. dem Badezimmer benötigen.
  • Ausstattungswert 3 Sterne ***
    Diese Stufe ist besonders geeignet für Personen, die einen sehr hohen Komfort in ihrem Zuhause erwarten. Wer Wert auf sehr hohen Komfort in seinem Zuhause legt,  ist mit Ausstattungswert 3-Sterne genau richtig ausgestattet.
  •  Ausstattungswerte Plus +
    Zu den drei vorgenannten Stufen ist ebenfalls noch der Ausstattungswert Plus zuzuordnen. Damit sind jeweils noch Bussysteme zur Anwendung von Funktionen der Gebäudesystemtechnik gemäß DIN 18015-4 eingeplant.

 

ACHTUNG!
Nach Abschluss Ihrer Planung geht es an die Umsetzung? Dann empfehlen wir Ihnen, eine Fachfirma zu beauftragen. Denn das Motto “Do it yourself” passt nicht im Umgang mit Strom!  Mehr dazu finden Sie auch in diesem Beitrag:
“Do it yourself” – bei der Arbeit mit Strom kann das gefährlich werden!

Wie funktioniert eigentlich … eine Türfeststellanlage?

Im neuen Ramsauer-Beitrag aus der Serie “Wie funktioniert eigentlich … ?” erklären wir Ihnen, wie Türfeststellanlagen funktionieren.

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Wie funktioniert eigentlich eine Türfeststellanlage?

Bei einem Brand verbreitet sich innerhalb kürzester Zeit Rauchgas, das für Personen, die sich im Gebäude aufhalten, tödlich werden kann.

Um diesem Problem durch vorbeugende Brandschutzmaßnahmen entgegenzuwirken, werden Türfeststellanlagen eingebaut. Dabei wird das System des Abschottungsprinzipes angewendet: Durch das automatische Schließen von Durchgangstüren werden Teile des Gebäudes abgetrennt und das weitere Vordringen des Rauches wird verhindert.

Was passiert im Brandfall?

Damit die Verbreitung von tödlichen Rauchgasen im gesamten Gebäude verhindert wird, verwendet man folgendes System:

TürfeststellanlageEin Branderkennungselement      (z. B. ein Rauchmelder) , das je nach Deckensituation bei der Türfeststellanlage angebracht ist, erkennt durch seine Sensoren den Rauch und gibt die Information an die Feststellvorrichtung weiter. Der Elektromagnet, der sich darin befindet wirkt ständig auf die Türe ein und hält sie somit offen. Gibt das Branderkennungselement der Feststellvorrichtung die Rauchmeldung weiter, so wird die Energieversorgung des Elektromagneten gestoppt und die Türe fällt zu. Natürlich ist durch das Schließen der Türe ebenfalls gewährleistet, dass Flüchtende durch einfaches Öffnen der Türe dem Feuer entkommen können.

 

Doch was ist, wenn die Türfeststellanlage aufgrund eines technischen Defekts ausfällt? Für diesen Fall ist ein Handauslösemelder angebracht, den man im Notfall zur Schließung der Brandschutztüre drücken kann.

In der Serie “Wie funktioniert eigentlich … ?” sind bereits folgende Artikel erschienen:
… eine RWA-Steuerung?
… eine Brandmeldeanlage?
… eine Fluchttürsteuerung?
… eine Türfeststellanlage?

Wie funktioniert eigentlich … eine Fluchttürsteuerung?

Neues aus unserer Serie “Wie funktioniert eigentlich … ?”.

Dieses Mal dreht es sich bei Ramsauer um eine Fluchttürsteuerung in:
“Wie funktioniert eigentlich … eine Fluchttürsteuerung?”

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Wie funktioniert eigentlich eine Fluchttürsteuerung?

Im Falle eines Notfalls müssen sich alle Personen, die sich in einem Gebäude befinden, schnell in Sicherheit bringen können.Fluchttürsteuerung - Unterputz

Doch wie wird ein schneller Ausweg durch eine Fluchttür ermöglicht, wenn gleichzeitig im Alltag die Tür vor unerwünschten Besuchern zu sichern ist?

Die Antwort heißt Fluchttürsteuerung!

Aufbau einer Fluchttürsteuerung

Verriegelung, Bedienteil und Steuergerät! Das sind ihre Hauptbestandteile. Weitere Komponenten werden für jedes Gebäude individuell geplant.

Fluchttürsteuerung - Unterputz

» Verriegelung

» Bedienteil

» Steuergerät

Da nicht jedes Gebäude und auch die Personen, die sich darin aufhalten gleich sind, gibt es verschiedene Varianten von Fluchttürsteuerungen.

Zum Beispiel:

In Kindergärten werden die Auslöser zur Öffnung von Fluchttüren auf Höhe des Personals angebracht, damit sie für Kinder unerreichbar sind und sich niemand unbemerkt aus dem Staub machen kann :)

Die separat gesteuerten Türen im Flucht- und Rettungswegbereich sind im Normalfall verschlossen und dienen nur im Brandfall als Ausgangstür.

In der Serie “Wie funktioniert eigentlich … ?” sind bereits folgende Artikel erschienen:
… eine RWA-Steuerung?
… eine Brandmeldeanlage?
… eine Fluchttürsteuerung?
… eine Türfeststellanlage?

Vom Azubi zur Elektro Fachkraft

Elektro Fachkräfte werden ausgebildet bei Elektro-Netzwerk Ramsauer

Gesellenprüfung erfolgreich absolviert jetzt Elektro Fachkraft

Dreieinhalb Jahre duale Ausbildung haben sich gelohnt!
Unsere Azubis Natalie und Chris haben ihre Gesellenprüfung erfolgreich absolviert.

Freisprechungsfeier

Um dies gebührend zu feiern, besuchte Firmenchef Rudolf Ramsauer mit Ehefrau, gemeinsam mit den Absolventen Chris und Natalie und deren Familien, die Freisprechungsfeier der Elektroinnung Landshut im Gasthaus Luginger.
Im Rahmen einer festlichen Feier wurden die Gesellenbriefe durch Innungs-Obermeister Alfred Kuttenlochner überreicht.

Elektro Fachkraft mit Obermeister Elektro Fachkraft mit Obermeister

 

 

 

 

 

 

 

 

Feier mit Kollegen

Auch die Arbeitskollegen freuen sich mit den jungen Elektro Fachkräften. Bei einem gemeinsamen Abendessen wurde das erreichte Ziel gefeiert.

Firmenchef Ramsauer mit den jungen Elektro Fachkräften

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Wir wünschen den beiden Elektro Fachkräften viel Erfolg im weiteren Berufsleben

Rudolf Ramsauer berichtet: “Wir sind sehr stolz auf die Beiden und freuen uns, zwei neue Elektrofachkräfte in unserem Team zu haben”. Hervorheben möchte ich auch die Leistung von Natalie, sie hat als Mädchen den Mut gehabt, in einen Männerberuf einzusteigen und eine Ausbildung zu absolvieren, nun hat sie in diesem Beruf Fuß gefasst. Durch die erfolgreich bestandene Gesellenprüfung haben die beiden einen wichtigen Grundstein in ihrer Karriere gelegt”.

 

Weitere Beiträge zum Thema Ausbildung bei Ramsauer lesen Sie unter:

Azubiprojekt  gestartet  
Eine Ausbildung im Handwerk – ein Praktikum zeigt dir den Weg          
Dreimal Daumen hoch
Endlich Junggeselle!

Azubis lernen “Knigge”
Berufsorientierung bei Ramsauer
Der Schritt ins Arbeitsleben
Eine junge Frau im Männerberuf
Starte durch als Elektroniker/in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik
Vom Azubi zur Elektro Fachkraft
Praktikum machen – Ausbildungsplatz sichern

 

 

Wie funktioniert eigentlich … eine Brandmeldeanlage?

Dies ist der zweite Teil der Ramsauer - Serie: Wie funktioniert eigentlich …?

Gestartet sind wir mit dem Thema RWA-Steuerungen, nun geht es weiter mit
Wie funktioniert eigentlich …
eine Brandmeldeanlage?

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Wie funktioniert eigentlich eine BMA (Brandmeldeanlage)?

Um ein Gebäude mithilfe von Maßnahmen zum vorbeugenden Brandschutz zu sichern, darf natürlich eine Brandmeldeanlage nicht fehlen. Sie ermöglicht das Zusammenspiel von mehreren Anlagen für den vorbeugenden Brandschutz, wie Feuermelder, RWA-Steuerungen, Sprinkleranlagen, …

Sie reagiert auf eintreffende Signale von Feuermeldern und setzt weitere vorprogrammierte Schritte in die Wege.

1. Schritt: Aufnahme von Meldungen

Meldungen können beispielsweise aufgenommen werden durch:

  • Handfeuermelder: Auslösung durch manuelle Betätigung des Druckknopfes
  • Automatische Feuermelder: Auslösung durch Reaktion auf Rauch, Hitze und Gase

2. Schritt: Weiterleitung der Meldung zur Brandmeldezentrale

3. Schritt: Einleitung von weiteren Maßnahmen

Treffen Signale in der Brandmeldezentrale (siehe Bild) ein, werden weitere vorprogrammierte Maßnahmen eingeleitet:

Alarmierung der Feuerwehr

Öffnen von Rauchschutztüren

Einschaltung des Gebäudealarms

Schließen von Brandschutztüren

Einsetzen einer Durchsageeinheitabcde

Vorteile:

»       Brände können frühzeitig erkannt werden

»       Gebäudeschäden können verhindert werden

»       selbst wenn sich keine Personen im Gebäude befinden, werden

         Brandmaßnahmen getroffen

Elektro-Netzwerk Ramsauer ist Esser Facherrichter und zertifiziert nach DIN 14675: 2012:04 für die Phasen

6.1 – Planung
6.2 – Projektierung
7    – Montage
8    – Inbetriebnahme
9    – Abnahme
11  – Instandhaltung / Wartung

Übrigens: Auch private Haushalte können etwas zum vorbeugenden Brandschutz in ihren eigenen vier Wänden beitragen. Beachten Sie die seit dem 01.01.2013 bestehende Rauchmelderpflicht für Neubauten.

In der Serie “Wie funktioniert eigentlich … ?” sind bereits folgende Artikel erschienen:
… eine RWA-Steuerung?
… eine Brandmeldeanlage?
… eine Fluchttürsteuerung?
… eine Türfeststellanlage?

LED-Technik hilft Kosten sparen

Da der Handel der herkömmlichen Glühbirne seit dem 01.09.2011 verboten ist, bieten sich uns verschiedene Alternativen: die Energiespar-, Halogen- oder LED-Leuchte

Unser Tipp: Die LED-Leuchte!

Wie funktioniert die LED-Technik?

LELicht emittierende Dioden 

Während die Glühbirne Licht erzeugt, indem sie den feinen Draht im Inneren des Gehäuses mittels Strom zum Glühen bringt und dabei sehr viel Energie in Wärme anstelle in Licht umwandelt, funktioniert eine Leuchtdiode ganz anders.

Im Inneren der Leuchtdioden befindet sich ein Chip, der aus Halbleitermaterial besteht. Da Halbleiter sowohl leiten als auch nicht leiten, entsteht ein Widerstand im Halbleiter. Wenn der Strom in den Halbleiter fließt, verlieren die Elektronen durch den Widerstand an Energie und geben Strahlung ab.

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Vorteile der LED-Technik

  • Energieeinsparung: Leuchtdioden verbrauchen ca. 90% weniger Energie als Glühbirnen.
  • keine Schadstoffe: LEDs können im Restmüll entsorgt werden, wegen ihrer wertvollen Rohstoffe ist jedoch das Recyclen zu empfehlen. Anders als die Energiesparlampen, die Quecksilber enthalten → Entsorgung im Sondermüll.
  • keine Einschaltverzögerung: Die LED-Leuchte gibt bereits nach dem Einschalten die volle Lichtstärke im Gegensatz zu der Energiesparlampe ab.
  • hohe Lebensdauer: LEDs können eine Lebensdauer von 100.000 Stunden erreichen.
  • stört nicht die Insektenorientierung: Insekten werden von LED-Licht nicht angelockt.

Nachteile der LED-Technik

  • Preis: Höherer Preis als bei anderen Leuchtmitteln. Durch die steigende Nachfrage sinkt der Preis jedoch allmählich.
  • Lichtverteilung: LED-Lampen strahlen nur in eine Richtung. Das erzeugt den Effekt einer geringen Lichtausbeute. Diesem Problem wird in der Entwicklung bereits nachgegangen und es werden LED-Leuchten mit Streuungseffekt produziert.

 Kosten sparen mit LED-Technik

Rechenbeispiel:

Eine Glühbirne mit 60 Watt, die 3 Stunden am Tag leuchet, wird durch eine LED-Leuchte ersetzt.

Das zahlt sich bereits nach 1,5 Jahren aus und es werden 13 € pro Jahr eingespart.

In diesem Beispiel beträgt die Lebensdauer des LEDs 22 Jahre und 10 Monate. (Glühbirne nur ca. 10 Jahre)

Dabei können Sie im Vergleich zur Energiesparlampe insgesamt 300 € einsparen.

Wie viel Sie in Ihrem Fall einsparen können, berechnen Sie selbst mithilfe des Kostenrechners von Verbatim.

Weitere Infos zum Thema Beleuchtung:
Energiesparlampen
LED – geeignet für alle Fälle
LED-Technik hilft Kosten sparen

 

 

 

 

Wie funktioniert eigentlich … eine RWA-Steuerung?

Hier unser erster Beitrag der neuen Serie: Wie funktioniert eigentlich…?

Wir erklären Ihnen, wie elektrische Anlagen funktionieren, die das Team von
Elektro-Netzwerk Ramsauer montieren, warten und Instand halten.
Unsere Serie beginnt heute mit RWA-Steuerungen.

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Wie funktioniert eigentlich eine RWA-Steuerung (Rauch- und Wärmeabzug)?

Ganze 90 % aller tödlichen Brandunfälle sind auf eine Rauchvergiftung zurückzuführen. Doch nicht nur Menschenopfer entstehen, wenn das Rauchgas (auch Plume genannt) nach oben steigt. Auch millionenhohe Schäden am Gebäude sind unvermeidbar. Nun stellt sich die Frage: Wie können wir dem entgegenwirken?

Die Lösung:  Durch eine Rauch- und Wärmeabzugs-Steuerung im Dach oder im oberen Teil einer Wand können Rauch, lebensbedrohliche Rauchgase, Hitze sowie explosive Zersetzungsprodukte schnell nach außen abgeführt werden. Damit kein Unterdruck entsteht muss die entsprechende Menge an abgeführter Luft auch wieder in den Raum gebracht werden. Dies erfolgt in Form von Zuluftöffnungen, die im bodennahen Bereich des Raumes sein können.

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 System mit vielen zusammenwirkenden Einzelteilen:

»    Sicherheitsantrieb: Öffnen und Schließen der RWA-Öffnungen (elektromotorische Antriebe)

»     RWA-Zentrale: Steuereinheit für RWA-Antriebe, Aufnahme von Meldungen aus Brandmeldern, Störungsüberwachung, Steuerung der Lüftungsfunktion, Auswertung von Messwerten

»     Integrierte Notstrombatterien: garantiert eine weitere Stromzufuhr von 72 Stunden im Falle eines Stromausfalls

»     Manuelle Brandmelder: Meldung einer durch Hand erfolgten RWA-Auslösung

»     Automatische Brandmelder: Selbstständige Erkennung und Meldung eines Brandes

»     Windmessgerät: erkennt die windabgewandte Gebäudeseite und veranlasst eine Öffnung dieser Luftabzugsflächen, damit kein Luftwirbel entsteht

 

Feuertrutz in Nürnberg

Um uns über neue Technologien, Produkte und Anwendungstechniken rund um den vorbeugenden Brandschutz zu informieren und auszutauschen, haben wir der Feuertrutz-Messe in Nürnberg einen Besuch abgestattet.

In der Serie “Wie funktioniert eigentlich … ?” sind bereits folgende Artikel erschienen:
… eine RWA-Steuerung?
… eine Brandmeldeanlage?
… eine Fluchttürsteuerung?
… eine Türfeststellanlage?